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Jim Polarine & Elaine Sartain
Kontrolla zanieczyszczeń w pomieszczeniach czystych
Kontrola infestacji zarodnikami grzybów i pozostałości środków dezynfekcyjnych
Organismen, die Sporen bilden, bakterielle Endosporen (z. B. Bacillus-Arten) und Pilzsporen (z. B. Aspergillus-Arten), können erhebliche Herausforderungen für mikrobielle Kontrollprogramme in Reinräumen darstellen. Es besteht Einigkeit darüber, dass bakterielle Endosporen die widerstandsfähigsten Formen sind, doch nicht jeder erkennt, welche Herausforderungen Pilze und insbesondere Pilzsporen darstellen. Pilzarten wie Aspergillus brasiliensis sind allgegenwärtig und gelangen über Rohstoffe, Geräte und eintretende Personen in Reinräume. Zusätzlich können unzureichend ausgelegte Umweltkontrollsysteme (z. B. mangelhafte Kontrolle von Druck, Feuchtigkeit und Temperatur) die Aufrechterhaltung akzeptabler Umweltbedingungen erschweren. Mit dem Alter der Anlagen und dem Wechsel erfahrener, disziplinierter Mitarbeiter in andere Positionen oder Standorte steigt die Herausforderung für die Kontaminationskontrolle wieder an.
Der Einsatz bewährter Desinfektionsmittel ist zwar wichtig für die Aufrechterhaltung einer angemessenen Umgebungskontrolle mit möglichst geringer Schädigung empfindlicher Oberflächen, wie z. B. Polycarbonat-Vorhänge und bestimmte Bodenbeläge, zusätzlich sollten jedoch sporizide Wirkstoffe eingesetzt werden, um resistente Formen wie Pilze und Pilzsporen zu bekämpfen.
Häufig in Reinräumen vorkommende Pilzisolate: Aspergillus spp., Chaetomium spp., Trycophyton spp., Fusarium spp., Cladosporium spp., Paecilomyces spp., Stachybotrys spp., Rhizopus spp., Penicillium spp., Mucor spp., Alternaria spp. und Curvularia spp. Die Vielfalt der Pilzsporen ist durchaus beeindruckend. Eine gewisse Wirkung gegen Pilzsporen wird zwar auch mit üblichen, nicht-oxidierenden Desinfektionsmitteln wie z. B. Phenolen und Quats erzielt, aber unter allgemeinen Praxisbedingungen ist der regelmäßige Einsatz wirksamer Sporizide erforderlich, um eine angemessene Kontrolle von Pilzsporen zu gewährleisten.
In Tabelle 1 werden Log-Reduktions-Daten für zwei verschiedene Expositionszeiten für gängige Desinfektionsmittel und Sporizide beim Einsatz gegen häufig in Reinräumen vorkommende Pilzsporen präsentiert.
Anhand der in Tabelle 1 vorliegenden Daten ist zu erkennen, dass gängige Desinfektionsmittel zwar eine gewisse Wirkung gegen Pilzsporen haben, diese Wirksamkeit aber in Abhängigkeit von der Pilzart und den eingesetzten Chemikalien höchst unterschiedlich ausfällt. In der Tat ist selbst bei sehr wirksamen Sporiziden die Leistungsfähigkeit gegen Pilzsporen in Abhängigkeit von den Pilzarten sehr unterschiedlich, und eine zusätzliche Kontaktzeit oder höhere Konzentration können erforderlich sein, um die Ziele der Umgebungskontrolle zu erreichen.
Desinfektionsmittel und Sporizide sind bei der Kontrolle mikrobieller Kontaminationen in der pharmazeutischen, biotechnologischen und Medizingeräteindustrie unerlässlich. Die regelmäßig wiederholte Anwendung kann jedoch im Laufe der Zeit zu inakzeptablen Ablagerungen auf behandelten Oberflächen führen. Diese Rückstände sind hinsichtlich Optik, Sicherheit und Produktqualität möglicherweise problematisch. Rückstände sind ab einer Menge von etwa 4 mg/cm² auf Edelstahl sichtbar (und mit bloßem Auge erkennbar). Auf anderen Oberflächen, die häufig in Reinräumen vorkommen, können sie jedoch schwerer zu erkennen sein (siehe Abb. 1).
Für ein vollständiges Reinigungs- und Desinfektionsprogramm in Reinräumen ist die Entfernung aller Rückstände erforderlich. Die Bildung von Rückständen kann durch Abwischen der Desinfektionsmittel- und Sporizid-Rückstände mit anderen Reinigungsmitteln in festgelegten Abständen oder bei Bedarf minimiert werden. Wasser für Injektionszwecke (WFI) oder 70%iger Isopropylalkohol (IPA) werden häufig zur Entfernung von Rückständen eingesetzt. In einigen Fällen können spezielle Reinigungsmittel wie beispielsweise ProKlenz® Hochleistungs-Reinigungsmittelzusatz erforderlich sein. Rückstände dieses Reinigungsmittelzusatzes müssen je nach Oberflächentyp möglicherweise ebenfalls mit WFI oder IPA entfernt werden. Die Häufigkeit der Spülreinigung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen beispielsweise das verwendete Desinfektionsmittel, die Anwendungsbedingungen, das Oberflächenmaterial, der Aufbau der Anlage und die Wechselwirkung der Reinigung mit den Rückständen. Ein konservativer Ansatz besteht im Spülen (Abwischen) nach jeder Anwendung. Dies entspricht jedoch nicht der Standardpraxis und ist häufig aufgrund der Kosten oder Bedenken hinsichtlich verbleibenden Wassers auf Oberflächen als potenzielles Wachstumsmedium unzulässig. Die Mehrzahl der Produktionsstätten ermittelt die Häufigkeit des Spülens anhand visueller und haptischer Kriterien oder nach Sicherheits- oder Produktqualitätsaspekten. Das Spülmittel und die Spülhäufigkeit müssen in den Reinigungs- und Desinfektionsanweisungen festgelegt werden. Die Daten in Tabelle 2 zeigen, dass die Wirksamkeit der Rückstandsentfernung durch das verwendete Reinigungsmittel und die Anwendungstechnik beeinflusst wird.
Schluss
Im Allgemeinen wird ein Sporizid für die Kontrolle von Pilzisolaten auf den meisten Oberflächen in Reinräumen empfohlen. In bestimmten Fällen (z. B. einer gewünschten Zwei-Log-Reduktion) können auch Phenole, Quaternärreiniger (Quats) oder 70%iger Isopropylalkohol (IPA) verwendet werden. Die Ergebnisse können stammspezifisch und oberflächenspezifisch sein, sodass ein in-vitro-Probestreiftest (Oberfläche) empfohlen wird. Für ein vollständiges Reinigungs- und Desinfektionsprogramm ist die Entfernung aller Rückstände erforderlich, daher sollte sie bei Bedarf nach visueller und haptischer Überwachung erfolgen. Die Wirksamkeit der Spülprogramme hängt von vielen Faktoren ab, darunter die Zusammensetzung der Rückstände (möglicherweise schwer zu bestimmen), die Art des Spülmittels, die behandelte Oberfläche und die Häufigkeit des Spülens.
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