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JEC World 2026: Schütz präsentiert leistungsstarke Leichtbaustrukturen
Vom 10. bis 12. März 2026 stellt Schütz Composites auf der JEC World in Paris sein umfangreiches Cormaster®‑Portfolio vor (Halle 6, Stand E55). Die vielseitigen Wabenmaterialien aus Aramidpapier sind für anspruchsvolle Leichtbauanwendungen in der Luft‑ und Raumfahrt, im Fahrzeugbau, in der Industrie und im Rennsport ausgelegt und die Redundanzen in der Produktion bieten hohe Versorgungssicherheit sowie konstant hohe Qualität.
Der Cormaster®-Hightechwerkstoff wird in einem exakt definierten Prozess zu einer hexagonalen oder überexpandierten Zellstruktur geformt. Die Geometrie verleiht dem Material ein äußerst geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit, Ölen und Kerosin. Diese Eigenschaften prädestinieren Cormaster®-Lösungen für anspruchsvolle Aufgaben.
Schütz stellt auf der JEC die gesamte Bandbreite seiner Wabenmaterialien vor, darunter gefräste und thermisch umgeformte Varianten ebenso wie Sandwichpanels und Engineered Panels. Die Panels entstehen in Multi‑Etagen‑Pressen oder werden bei Bedarf in Großraum‑Autoklaven mit Drücken bis zu 8 bar und Temperaturen bis zu 250 °C ausgehärtet. Die empfindlichen Prepregs werden im Reinraum der ISO‑Klasse 7 verarbeitet – ein entscheidender Vorteil bei komplexen Strukturbauteilen.
Das Cormaster®-Material deckt zahlreiche Anwendungen ab, von tragenden Strukturbauteilen in Flugzeugkabinen bis zu Komponenten im Fahrzeugbau, in der Industrie und im Rennsport. Auch Projekte im maritimen Hochleistungsbereich profitieren vom Werkstoff: Zahlreiche Teile der Rennyacht „Malizia – Seaexplorer“ des deutschen IMOCA Seglers Boris Herrmann bestehen aus Cormaster®‑Material.
Kontinuierliche Investitionen sichern höchste Standards
Schütz investiert kontinuierlich in moderne Fertigungstechnologien, um Prozessstabilität und Qualität im Composite-Bereich zu erhöhen. In den vergangenen Jahren erweiterte der Verbundwerkstoffspezialist daher seine Produktionskapazitäten und technische Ausstattung an seinen Standorten. Am Hauptsitz in Selters beispielsweise installierte Schütz eine zusätzliche automatisierte Produktionslinie. Eine neue, zusätzliche Sandwichpanelpresse ist im ersten Quartal 2026 in Betrieb gegangen, was die Redundanz der Anlagen weiter stärkt.
Parallel optimiert Schütz bestehende Anlagen durch geziehlte Investitionen in modernste Sensorik und Regelungstechnik. Dies ermöglicht Fertigungstoleranzen noch präziser zu kontrollieren und komplexe Fertigungsprozesse effizient umzusetzen.
Breites Fertigungsspektrum und kundenspezifische Lösungen
Mit dem eigenen Modell- und Formenbau und umfangreichen Bearbeitungskapazitäten, darunter CNC‑Zerspanung, automatisierte Potting‑Prozesse und Reinraumbedingungen, bietet Schütz ein breites Spektrum an Engineering- und Produktionsleistungen für individuelle Anforderungen.
SCHÜTZ GmbH & Co. KGaA
56242 Selters
Deutschland








