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In Fortentwicklung der Techniken Friedrichs des Großen - Chemische Kontamination (AMC/SMC)

Düsseldorf, 1. April 2008 -- Als Friedrich der Große 1766 den privaten Handel und das private Rösten von Kaffee verbot, setzte er zur Überwachung so genannte Kaffeeschnüffler ein, die Verbotsverstöße aufspüren sollten. Er nutzte damit einen biogenen Sensor zum Aufspüren einer chemischen Kontamination der Luft. Während Kaffeeduft als angenehm empfunden wird und selten als störend, ist es in vielen Bereichen der Industrie von allerhöchster Wichtigkeit, entweder bestimmte oder aber auch fast alle Kontaminationen in einer Prozessumgebung zu kennen und zu beherrschen.

Bei immer mehr Produkten zeigt sich, dass deren Fertigung, Handhabung und Konfektionierung in sogenannten kontrollierten Umgebungen Qualitätsverbesserungen ermöglicht (z.B. bei Lebensmitteln), mitunter aber auch die Herstellung eines bestimmten Produkts überhaupt erst gestattet (z.B. Injektionslösungen, Halbleiter). Nachdem die Reinraumtechnik sich in ihrer Anfangszeit nur mit der Beherrschung von Partikeln befasste, ist mit dem Übergang zu molekularen Kontaminationen der nächste Schritt in immer kleinere Dimensionen getan.

Während die Internationale Norm ISO 14644-8 luftgetragene molekulare Kontaminationen (AMCs) in Gruppen und Familien einordnet, befasst sich VDI 2083 Blatt 14 mit den praktischen Aspekten, wie der Messung und Beherrschung, z.B. durch Vermeidung oder Filterung.

Herausgeber der Richtlinie VDI 2083 Blatt 14 ist die VDI-Gesellschaft Technische Gebäudeausrüstung. Die Richtlinie ist seit 1. April 2008 zum Preis von 73,40 ?im Download und 66,00 ? im Versand (unterschiedliche Preise durch unterschiedliche Mehrwertsteuersätze) beim Beuth Verlag in Berlin (Tel.: 030 / 26 01 - 22 60) erhältlich. Die Einspruchsfrist endet am 30. September 2008. Weitere Informationen (u.a. das Inhaltsverzeichnis des Entwurfs) und Onlinebestellung unter www.vdi.de/richtlinien oder www.beuth.de.


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