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Pandemie muss zu einer zunehmenden Digitalisierung von öffentlichen Waschräumen führen




Virtuelle Assistenten steuern zuhause die Beleuchtung, Musik erklingt auf Sprachbefehl, der Staubsauger saugt die Böden ganz alleine und der Wecker verstummt auf Fingerzeig. Bedienung ohne Berührung ist im Trend und Sensortechnologie ist unverzichtbar geworden. Woran sich der Anwender im Smart-Home-Alltag gewöhnt hat, das erwartet er auch im öffentlichen Bereich. Das gilt ganz besonders in einem so sensiblen Umfeld wie dem Waschraum. Die Corona-Pandemie treibt hier die Digitalisierung zusätzlich voran.

Der Wunsch nach einer berührungsfreien Benutzung von Toilettenbereichen in Büros, Industrieanlagen, Schulen, Flughäfen oder Bahnhöfen kann erfüllt werden. Spender und Armaturen lassen sich kontaktlos bedienen – ohne Verrenkungen oder langgezogene Ärmel. Die smarten Lösungen von Hygiene-Anbieter CWS unterstützen ein Mehr an Hygiene und Sicherheit – nicht nur im Waschraum, sondern im gesamten Gebäude – und schaffen es sogar, dass kein Benutzer mehr ohne Seife Hände wäscht.

Der digitale Begleiter schult um

Im Durchschnitt waschen sich nur rund 30 Prozent der Menschen in öffentlichen Sanitäranlagen die Hände mit Seife. Dieses Verhalten fördert aber eine Weiterverbreitung von verbliebenen Krankheitserregern auf den ungenügend gewaschenen Händen. Doch wie können smarte Produkte diese Hygienelücke schließen und die Benutzer umgewöhnen?

Ein Sensor löst die spezielle Armatur CWS SmartWash aus. Sie gibt Wasser vorgemischt mit Luft und Seife aus. Händewaschen ohne Seife ist passé. Am Ende spült die Armatur mit klarem Wasser nach. Mit Seife gewaschene Hände weisen weniger Krankheitserreger auf als Hände, die nur mit Wasser gewaschen werden. Durch die Ausgabe von automatisch mit Seife vorgemischtem Wasser kann das Hygieneniveau im ganzen Gebäude verbessert werden. Sparsam und umweltschonend ist die Armatur noch dazu: Sie verbraucht sie bis zu 90 Prozent weniger Wasser und bis zu 60 Prozent weniger Seife als Standardarmaturen.

Im Hygienepaket CWS SmartWash Plus ergänzt ein digitaler Spiegel die Armatur. Das System startet die Ausgabe von Wasser und Seife gleichzeitig mit einer animierten Anleitung im Spiegel. Sie läuft parallel zur jeweiligen Ausgabe aus der Armatur ab. So nehmen sich die Benutzer Zeit für das notwendige Einseifen, Verreiben, Abspülen und Trocknen der Hände. Hygieneschulung ganz einfach.

Smarte Ausstattung für hochfrequentierte Bereiche

Frank Reisgies, General Manager Hygiene Core Business bei CWS, fordert: „Die gegenwärtige Krise vermittelt uns sehr drastisch die Bedeutung von Händehygiene auch außerhalb von Pandemiezeiten. Diese Aufmerksamkeit der Menschen für korrekte Händehygiene sollte aufrechterhalten werden, damit Infektionskrankheiten langfristig und effektiv vorgebeugt werden kann. Hygienelücken sind für die Gesellschaft deutlich teurer als eine umfassende Ausstattung mit smarten Lösungen.“ Um Epidemien und Pandemien in Zukunft vorzubeugen, müssen Menschen nahezu überall ihre Hände waschen können. Das empfehlen auch Ärzte mit internationaler Seuchen-Erfahrung.[1]

Verkehrsdrehkreuze bleiben auch in Zukunft riskant: Das Händewaschverhalten beispielsweise an Flughäfen wirkt sich direkt auf die Verbreitung von Krankheitserregern aus. Eine Simulation internationaler Wissenschaftler[2] kam zu dem Ergebnis, dass eine Steigerung des Händehygienelevels von 20 auf 30 Prozent den weltweiten Effekt von ansteckenden Krankheiten um rund 20 Prozent reduzieren kann. Bei einer Steigerung des Händehygienelevels auf 60 Prozent, können sich Infektionen um rund 65 Prozent reduzieren. Je mehr künftig dabei auf Sensoren gesetzt wird, umso besser.

Nach der Arbeit im Home Office: Mehr Gesundheit im Unternehmen

Smarte Hygienelösungen befähigen Unternehmen, aktive Gesundheitsprävention zu betreiben. Auch Lösungen wie der freiwillig zu nutzende Hygiene-Checkpoint Liward trägt zu mehr Gesundheitsprävention im Unternehmen bei: Sobald eine Person vor den Hygiene-Checkpoint von CWS und Emdion tritt, messen Sensoren berührungslos die Temperatur im Gesicht. Das Gerät kann darüber hinaus aber noch weitere optionale Funktionen übernehmen. So ist die Hygiene-Schleuse in der Lage, zu erkennen, ob eine Person, die das Gebäude betreten möchte, eine Mund-Nasen-Maske trägt. Beides erleichtert es, die gesetzlich vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen zu kontrollieren und umzusetzen.

Frank Reisgies ist sich sicher: „Die Investition in digitalisierte Waschräume mit smarter Ausstattung wird mittelfristig in mehr Sicherheit und Gesundheit münden. In den Unternehmen genauso wie in der Öffentlichkeit.“


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