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POWTECH TECHNOPHARM 2026: Internationale Prozessindustrie setzt auf Austausch und Zukunftsfähigkeit

Vom 29. September bis 1. Oktober brachte die POWTECH TECHNOPHARM 2026 in Nürnberg die internationale Processing-Community zusammen. In einem herausfordernden Marktumfeld bot die internationale Fachmesse für Verfahrenstechnik Raum für starke Gespräche und konkrete Lösungsansätze für eine zukunftsfähige Prozessindustrie.

Messeeingang mit Besucherströmen von hinten. Beschriftung POWTECH TECHNOPHARM und Willkommen über dem Eingang ©NürnbegMesse GmbH / Frank Boxler
Messeeingang mit Besucherströmen von hinten. Beschriftung POWTECH TECHNOPHARM und Willkommen über dem Eingang ©NürnbegMesse GmbH / Frank Boxler

Vom 29. September bis 1. Oktober brachte die POWTECH TECHNOPHARM 2026 in Nürnberg die internationale Processing-Community zusammen. 397 Aussteller aus 29 Ländern präsentierten Technologien und Innovationen für die Verarbeitung und das Handling von Pulvern, Granulaten, Schüttgütern und Flüssigkeiten sowie für die pharmazeutische Produktion. In einem herausfordernden Marktumfeld bot die internationale Fachmesse für Verfahrenstechnik Raum für starke Gespräche und konkrete Lösungsansätze für eine zukunftsfähige Prozessindustrie. Im Fokus standen Themen wie Pharma Processing, Smart Industry, Energieeffizienz, Recycling, Sicherheit und The Future of Processing. Mit einem Auslandsanteil von 45 Prozent auf Ausstellerseite und 40 Prozent auf Besucherseite zeigte sich die Messe erneut international breit aufgestellt.

Rund 6.000 Fachbesucher reisten nach Nürnberg, allen voran neben Deutschland aus Österreich, der Schweiz, Italien, den Niederlanden, Tschechien, Polen, der Türkei, Slowenien, Frankreich und Japan. Sie schätzen die POWTECH TECHNOPHARM als optimale Plattform, um Inspirationen für ihre eigenen Projekte zu gewinnen, konkrete Lösungen zu finden, einen Überblick über den Markt zu erhalten und ihr Netzwerk zu erweitern. Als Mehrbranchenmesse verbindet die POWTECH TECHNOPHARM unterschiedliche Prozessindustrien und ermöglicht damit den Wissenstransfer über Branchengrenzen hinweg. Konkret ging es in zahlreichen Gesprächen um die Herausforderungen der Zukunft im Sinne von intelligenten, flexiblen und effizienten Anlagen.

„Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellen viele Unternehmen der unterschiedlichen Branchen derzeit vor große Herausforderungen. Die leidenschaftlichen Gespräche während der drei Messetage zeigen uns, wie groß der Bedarf an persönlicher Begegnung und einer gemeinsamen Plattform für die Processing-Community gerade jetzt ist“, resümiert Stefanie Leege, Head of Brand Strategy POWTECH TECHNOPHARM, nach der Messe.

Die Aussteller bestätigten die hohe Qualität der Besucher und freuten sich über intensive Gespräche zu speziellen Vorhaben. Die Quote der Besucher, die an Investitions- und Beschaffungsentscheidungen beteiligt sind, war mit rund 90 Prozent gewohnt hoch.  96 Prozent der Besucher waren mit ihrem Messebesuch zufrieden, 93 Prozent planen bereits jetzt, die POWTECH TECHNOPHARM auch 2028 wieder zu besuchen.

Internationalität bleibt wichtige Säule

Robert Hild, Geschäftsführer VDMA Fachverband Allgemeine Lufttechnik, resümiert: „Die POWTECH TECHNOPHARM hat in diesem Jahr wieder gezeigt, worauf sich Deutschland auch in herausfordernden Zeiten verlassen kann: auf die Innovationskraft seiner Industrie und ihren klaren Fokus auf Problemlösungen, von Klimaschutz und Energieeffizienz bis hin zu sauberen und sicheren Prozessen."  Laut VDMA haben sich die Exporte der Allgemeinen Lufttechnik sowie der Verfahrenstechnischen Maschinen und Apparate im ersten Halbjahr 2026 insgesamt positiv entwickelt, allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen Ländern und Regionen. Während die Exporte der Verfahrenstechnik nach China kräftig zulegen konnten, kamen in der Allgemeinen Lufttechnik wichtige Wachstumsimpulse insbesondere aus Frankreich und der Schweiz.

Den Anforderungen nach einer breiten Internationalität wurde die POWTECH TECHNOPHARM auch 2026 gerecht: 45 Prozent der Aussteller reisten aus 29 Ländern sowie 40 Prozent der Besucher aus 66 Ländern nach Nürnberg. „Wir sehen es als wichtiges Signal, dass Unternehmen aus so vielen Ländern nach Nürnberg gekommen sind und sich die Zahl der vertretenen Ausstellernationen sogar erhöht hat.  Diesen wichtigen internationalen und branchenübergreifenden Austausch wollen wir weiter stärken“, so Leege. Auch Johannes Schmid-Wiedersheim, Geschäftsführer VDMA Verfahrenstechnische Maschinen und Apparate, betont: "Die aktuellen Zahlen zeigen, wie wichtig internationale Märkte für die Verfahrenstechnik sind. Deutschland braucht bessere Investitionsbedingungen und schnellere Genehmigungsverfahren, damit innovative und ressourceneffiziente Technologien auch künftig hier entwickelt werden. Eine breite internationale Aufstellung bleibt daher für die Unternehmen von zentraler Bedeutung."

Wissen und Innovation für zukunftsfähige Verfahrenstechnik

Dass die POWTECH TECHNOPHARM mehr ist als eine reine Produktschau, zeigte das umfangreiche Rahmenprogramm mit zahlreichen Möglichkeiten für fachlichen Austausch und Networking. Im EXPERT FORUM gaben Experten in 88 Fachvorträgen Impulse zu Themen wie Pharma Processing, Smart Industry, Energieeffizienz und Recycling sowie zu The Future of Processing. Die Themen-Pavilions Pharma-in-Focus und Recycling-in-Focus bündelten spezialisierte Lösungen. Weitere Impulse zu innovativen Lösungen entlang der gesamten Prozesskette sowie effizienteren, ressourcenschonenden und sicheren Produktionsprozessen lieferten die teilnehmenden Unternehmen am Pavilion DSIV Process Solutions sowie auf der VDMA-Sonderschau „Clean Air – Smart Processing“ und bei den VDMA-Guided Tours zur Batterieproduktion. Praxisnah wurde es bei den täglichen Live-Vorführungen zum Explosionsschutz. Ergänzend bot das IND EX® Explosion Safety Forum Raum für den internationalen Fachaustausch zu Sicherheit, Standards und neuen Erkenntnissen im Explosionsschutz.

Networking und Nachwuchs im Fokus

Ein zentraler Aspekt der POWTECH TECHNOPHARM sind der Dialog und die Vernetzung innerhalb der Processing-Community. Der internationale Austausch zwischen Verbänden spielt hierbei eine wichtige Rolle: Vertreter von DSIV (Deutscher Schüttgut-Industrie Verband e. V.) aus Deutschland, SHAPA (Solids Handling & Processing Association) aus Großbritannien, APPIE (Association of Powder Process Industry and Engineering) aus Japan und Techsolids aus Spanien kamen zum internationalen Treffen der Schüttgutverbände zusammen und diskutierten Geschäfts- und Kooperationsmöglichkeiten in ihren Märkten. Das Networking-Treffen WOMEN4PROCESSING brachte erneut Frauen aus der Processing-Branche zusammen. Das Format war 2025 erstmals auf der Messe durchgeführt worden und wurde nach der erfolgreichen Premiere weitergeführt.  Mit dem Gemeinschaftsstand Young Innovators und dem Student Day richtete die POWTECH TECHNOPHARM zugleich den Blick auf die nächste Generation. Guided Tours und Karrierevorträge brachten Studierende und Berufseinsteiger mit Unternehmen und Experten der Verfahrenstechnik zusammen.

Nächster Treffpunkt der Processing-Community: 2028

Nach drei intensiven Messetagen richtet sich der Blick bereits auf die kommende Ausgabe. Die nächste POWTECH TECHNOPHARM findet vom 26. bis 28. September 2028 wieder im Verbund mit dem internationalen Kongress für Partikeltechnologie, PARTEC, im Messezentrum Nürnberg statt – parallel dazu die FACHPACK, europäische Fachmesse für Verpackung, Technik und Prozesse. Die Anmeldung für Aussteller ist bereits möglich.  


Weitere Informationen


NürnbergMesse GmbH
90471 Nürnberg
Deutschland


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