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Materialien, Packstoffe und Packhilfsmittel

Die ganze Vielfalt für alle Anwendungen auf der interpack 2026



Ambra Stocco, European Marcom Manager & Label Lead bei Taghleef Industries
Ambra Stocco, European Marcom Manager & Label Lead bei Taghleef Industries
Ruedi Umbricht, COO der Soudronic AG
Ruedi Umbricht, COO der Soudronic AG
Veit Enders, Member of the Board bei Schütz
Veit Enders, Member of the Board bei Schütz

„Innovative Materials“ gehört zu den Hot Topics der interpack 2026 und der Packmittelbereich der Messe vereint die geballte Kompetenz der Verpackungsbranche – mit über 1.000 Ausstellern und einer weltweit einzigartigen Vielfalt an Packmitteln, Packstoffen und Packhilfsmitteln.

Neue Materialtechnologien und Designs prägen die Verpackung von morgen: Hochentwickelte Kunststoffe, faserbasierte Materialien und intelligente Beschichtungen optimieren Haltbarkeit, Schutz und Recycelbarkeit. Der Packmittelbereich der interpack 2026 zeigt vom 7. bis 13. Mai bewährte Lösungen in neuen Anwendungen ebenso wie aktuelle Entwicklungen und Innovationen. Er vereint über 1.000 Hersteller von Packmitteln, Packstoffen und Packhilfsmitteln aus aller Welt in sieben Hallen und Etagen, darunter viele Premieren bei Erstausstellern. Insgesamt werden auf der interpack 2.800 Aussteller erwartet.

„Die Vielfalt der Materialien und ihrer Anwendungen auf der interpack ist international einzigartig“, sagt Thomas Dohse, Director der interpack. „Mit unserem Hot Topic Innovative Materials rücken wir den Packmittelbereich dieses Jahr bewusst in den strategischen Fokus und bündeln Entwicklungen aus internationalen Märkten.“

Kunststoffbasierte Packmittel und flexible Verpackungen

Betrachtet man die globale Marktlage, so stellen flexible und starre Kunststoffverpackungen mit insgesamt 65 Prozent den größten Marktanteil bei Konsumgüterverpackungen dar (2024, VDMA/ Euromonitor). Auf der interpack sind auch bei den Ausstellern zahlreiche Kunststofflösungen zu sehen – in Behältern und flexiblen Verpackungen, einschließlich bio-basierter Folien mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit. Anlaufstellen sind in der Halle 9 unter anderen Sonoco, Taghleef Industries, groku Kunststoffe, Jokey, Aries Packaging und Nurel und in Halle 10 zum Beispiel Schütz, Greif Packaging, Werit Kunststoffwerke, die Armando Alvarez Group, Irplast, Hipac und die SIT Group. Der Bereich Verschlüsse wird durch Unternehmen wie United Caps und Bericap abgedeckt.

Taghleef Industries, die in der Halle 9 ihren Auftritt haben, zeigen dort ein breites Spektrum an Folien. „Dazu gehören biobasierte und recycelte Lösungen für flexible Verpackungen und Etiketten. Monomaterial-PP-Folien und materialreduzierte Varianten unterstreichen unseren Fokus auf Recyclingfähigkeit und geringeren Materialeinsatz“, beschreibt Ambra Stocco, European Marcom Manager & Label Lead bei Taghleef Industries, das Portfolio des Unternehmens.

Schütz gehört im Packmittelbereich zu den Ausstellern mit einer besonders umfangreichen Präsenz und ist in Halle 10 vertreten. Hier erwarten die Besucherinnen und Besucher Kunststofflösungen für Industrie und Logistik. „Im Fokus unseres interpack-Auftritts 2026 stehen intelligente Verpackungskonzepte, die ökonomische Effizienz und ökologische Nachhaltigkeit optimal vereinen. Mit unseren Produkt- und Serviceinnovationen bieten wir Kunden weltweit wegweisende Lösungen, um ihre Logistikprozesse noch sicherer und ressourcenschonender zu gestalten“, sagt Veit Enders, Member of the Board bei Schütz.

Ein großes Angebot gibt es auch im Bereich der Packhilfsmittel wie Klebstoffe und Klebebänder in den Hallen 7 und 10. Anbieter wie Henkel, Jowat, Selig Group, H.B. Fuller, Tesa und Sicad zeigen Lösungen für unterschiedliche Anwendungen und Materialkombinationen.

Papierbasierte Packmittel, Karton und Verpackungsdruck

Papier- und kartonbasierte Verpackungen kommen weltweit auf einen Marktanteil von rund 16 Prozent bei Konsumgütern. Bis 2029 wird für dieses Segment ein weiteres Wachstum von etwa acht Prozent erwartet. Auf der interpack ist der Bereich für Papier, Karton, Wellpappe und Verpackungsdruck in der Halle 8a zu finden. Dort präsentieren unter anderem Metsä Board, Stora Enso, Sappi, Koehler, Starkraft sowie Printcity ihre Portfolios. Ebenfalls in Halle 8a angesiedelt sind Labelling- und Coating-Lösungen, unter anderem von CCL Label, Actega, Michelman und Stahl Packaging.

Metall- und Glasverpackungen

Metallverpackungen, insbesondere Dosen und Dosenverschließ-systeme, gibt es in der Halle 7a. Zu den vertretenen Unternehmen zählen Soudronic, Lanico, die IPA (International Packaging Association), Emballator, Umar Makina und SPL Industries. „Die Nachfrage nach kompletten Dosenherstellungslinien nimmt zu, insbesondere im Bereich Pet Food“, sagt Ruedi Umbricht, COO der Soudronic AG. „Treiber sind Nachhaltigkeitsanforderungen und der CO₂-Fussabdruck der Verpackung oder auch strategische Überlegungen zur Erweiterung der Wertschöpfungskette. In Bezug auf Nachhaltigkeit und CO₂-Bilanz bietet die Stahldose ganz klar Vorteile. Soudronic, als Hersteller von schlüsselfertigen Dosenherstellungslinien, wird den Besuchern der interpack die vielfältigen Möglichkeiten zur Produktion von Metallverpackungen präsentieren.“ Laut Branchenzahlen liegt der Anteil von Metallverpackungen derzeit bei 12 Prozent, mit einem prognostizierten Wachstum von 13 Prozent in den kommenden Jahren.

Auch Glasverpackungen, ein Klassiker unter den Verpackungslösungen, sind auf der interpack vertreten. In Halle 10 ist der Bundesverband Glasindustrie e. V. eine zentrale Anlaufstelle, die über aktuelle Entwicklungen und Trends informiert. Glas hatte im Jahr 2024 einen Anteil von acht Prozent am Einzelhandelsumsatz mit Konsumgüterverpackungen und es wird ein weiteres Wachstum von sechs Prozent bis 2029 erwartet.

Alternative und biobasierte Materialien

Einen zusätzlichen Akzent setzen alternative und neue Materialien, speziell in Halle 9, darunter bei Ausstellern wie Jonatura, Plantera, Innovia Films, Natureworks und Pacovis. Hier geht es insbesondere um Innovationen im Bereich biobasierte Kunststoffe während in Halle 8a faserbasierte Materialien gezeigt werden. Dort sind zum Beispiel die Stände von Metsä Board oder Stora Enso Anlaufstellen.

Hot Topic 2026: Innovative Materials

Mit „Innovative Materials“ setzt die interpack das Thema Materialien noch einmal ganz besonders in den Fokus. Diese sind seit jeher von zentraler Bedeutung für die Verpackungsbranche. Zugleich steigen die Anforderungen kontinuierlich: Neue regulatorische Vorgaben, höhere Erwartungen an Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit sowie zusätzliche funktionale Anforderungen prägen die Materialentwicklung. Unter dem Hot Topic „Innovative Materials” stehen daher Werkstoffe, Materialkonzepte und Designansätze im Fokus, die Funktionalität, Ressourceneffizienz und Recyclingfähigkeit miteinander verbinden.

„Eine der zentralen Aufgaben für Unternehmen aller Branchen ist es heute, Ressourcen effizient zu nutzen und Materialströme weltweit konsequent zu schließen. Wir sehen moderne Technologie als den entscheidenden Schlüssel, um diese Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft zu meistern. Die interpack ist für uns die wichtigste Plattform, um diese Wege gemeinsam mit unseren Partnern live zu diskutieren“, ordnet Veit Enders, Schütz, die Herausforderungen ein.

Save the Date: Der interpack-Dienstag im Forum Spotlight

Besucherinnen und Besucher mit besonderem Interesse an Materiallösungen können sich auch den 12. Mai vormerken: Dann steht „Innovative Materials“ im Mittelpunkt des interpack Spotlight Forums. Das Programm wird rechtzeitig bekannt gegeben. 

Vertiefende Informationen zu Ausstellern, Produkten und Materiallösungen finden sich in der Aussteller- und Produktdatenbank der interpack: http://www.interpack.com/1410 


Weitere Informationen


Messe Düsseldorf GmbH
40001 Düsseldorf
Deutschland


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