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Kalibrierung als Schlüsselfaktor der Prozesseffizienz
Anlagenbauer nutzen den Kalibrierservice von hotset zur Qualitätssicherung
Der deutsche Thermosensoren- und Heizelemente-Hersteller hotset etabliert sich zunehmend als strategischer Systempartner für die Mess- und Prüfmittel-Anwender im Maschinen- und Anlagenbau. Eine zentrale Rolle spielt hierbei der Kalibrierservice des Geschäftsbereichs Temperature Solutions, der inzwischen von Verfahrenstechnikern, Qualitätsmanagern und Instandhaltern zahlreicher Branchen in Anspruch genommen wird. Lesen Sie hier, warum ein Zertifikat des hotset-Kalibrierlabors zum Zünglein an der Waage bei der Optimierung thermischer Prozesse werden kann.
Die Anforderungen an die Effizienz thermischer Prozesse steigen unaufhörlich und die Toleranzgrenzen bei der Messung von Temperaturen werden immer enger. In vielen Branchen ist die regelmäßige und normgerechte Kalibrierung der hierfür eingesetzten Mess- und Prüfmittel daher zu einem zentralen Bestandteil der Qualitätssicherung geworden. Abgesehen von den Herstellern der Feuerfest-Industrie, des Ofenbaus, der Verfahrenstechnik und der Wärmebehandlung sind es die Anlagenbauer der Aluminium- und Stahlindustrie sowie der Automobil- und Luftfahrttechnik, die dazu in zunehmendem Umfang auf die Leistungen des Kalibrierlabors von hotset vertrauen. „Wir arbeiten kontinuierlich am Ausbau unseres Technologie- und Kompetenzspektrums, so dass sich unser Geschäftsbereich Temperature Solutions auch auf dem Gebiet der Kalibrierung von Thermosensoren inzwischen für viele Maschinenhersteller und Anlagenbetreiber zu einem anerkannten Servicepartner der Qualitätssicherung entwickelt hat“, sagt hotset-Geschäftsführer Sven Braatz.
Kalibrierung als Wettbewerbsfaktor
In den Unternehmen sind es vorrangig die Prüftechniker, Entwicklungsingenieure, Qualitätsmanager und Instandhalter, die damit betraut sind, die messtechnische Genauigkeit der in ihren Prozessen und Verfahren eingesetzten Temperatursensoren zu überwachen. Um dies sicherzustellen, müssen sämtliche für die berührende Temperaturmessung fester, flüssiger und gasförmiger Medien verwendeten Thermoelemente und Widerstandsthermometer regelmäßig einer normenkonformen Kalibrierung unterzogen werden. Im Kalibrierlabor von hotset wird dazu die messtechnische Abweichung der Messfühler durch die Rückführung auf nationale oder internationale Normale in Übereinstimmung mit dem internationalen Einheitensystem SI nachgewiesen und dokumentiert. Dabei folgen die Prüfprozesse und Zertifikate des Kalibrierlabors den Standards der DIN EN ISO 17025:2005.
Für Anlagenbauer und Baugruppen-Hersteller kann die Kalibrierung der Temperatursensoren von wettbewerbsrelevanter Bedeutung sein. Typische Szenarien sind hier beispielsweise, dass der Kunde den Nachweis verlangt, dass in den von ihm erworbenen Maschinen oder Geräten nur zertifizierte Temperatursensoren verbaut sind oder wenn im Fall von Projekten der Instandhaltung und des Re-Engineerings zu überprüfen ist, ob die vorhandenen Messsysteme noch den aktuellen Toleranzvorgaben entsprechen. „Bei längerem Dauerbetrieb unter hohen Belastungen verlieren viele Messmittel an Genauigkeit, was eine sinkende Prozess- und Produktqualität sowie unerwünschte Reklamationen seitens der Kunden zur Folge hat. Solchen Negativentwicklungen lässt sich mit der regelmäßigen Kalibrierung der Sensoren vorbeugen. Sie stellt sicher, dass die Messergebnisse stets wiederholgenau und korrekt ausfallen“, so Sven Braatz. Vor allem Prüftechniker, Qualitätsmanager und Entwicklungsingenieure im Automobilbau, im Industrieofenbau, in der Luft- und Raumfahrt oder in Härtereibetrieben und in der Temperiertechnik räumen der normgerechten Kalibrierung immer höheren Stellenwert ein. „Als Nachweis für die Kalibrierung erstellen wir Abnahmeprüfzeugnisse nach 3.1 gemäß DIN EN 10204 oder auch nach CQI-9 und AMS 2750G“, sagt Helge Meiritz, der bei hotset den Geschäftsbereich Temperature Solutions leitet.
Der Geschäftsbereich Temperature Solutions von hotset steht für die Expertise des Unternehmens als Hersteller sowohl von Heizelementen als auch von Thermosensoren. Unter seiner Regie erfolgen die Entwicklung, Fertigung und kundenspezifische Konfiguration von Thermoelementen, Widerstandsthermometern, Heizelementen, Temperierkanälen und Schutzarmaturen. Oft ist er beteiligt an der Umsetzung komplexer Lösungen, die hotset als ganzheitlich agierender Systemanbieter für Kunden in der industriellen Temperier-, Beheizungs-, Prüf- und Regeltechnik realisiert. „Zudem erstellen wir auch Thermocouples, also integrierte Lösungen aus Sensor- und Messtechnik“, betont Helge Meiritz.
Große Bandbreite an Möglichkeiten
Abgesehen von der Kalibrierung als kundenspezifische Serviceleistung lässt hotset auch die Messgenauigkeit der Thermoelemente und Widerstandsthermometer seiner eigenen Produktlinie hotcontrol im Kalibrierlabor abgleichen. Dabei werden nicht nur die fertigen Sensoren kontrolliert, sondern auch alle Zulieferteile für deren Herstellung – beispielsweise das Mantelmaterial. Das Kalibrierlabor von hotset bietet mit Kalibratoren, Multimetern, Multiplexern und Vergleichsstellen viele Möglichkeiten zur messtechnischen Prüfung der Temperatursensoren bei 0° C sowie im Temperaturbereich von 150 °C bis 1.200 °C.
Die Thermo-Messfühler von hotset gehören weltweit zur Standardausrüstung vieler Geräte- und Anlagenbauer. Sie stehen als einsatzfertige Module in zahlreichen Bauformen parat und lassen sich – je nach Variante – für die berührende Temperaturmessung fester, flüssiger und gasförmiger Medien nutzen. Sie punkten mit hoher Messgenauigkeit und schnellen Ansprechzeiten und bewähren sich vielerorts als langzeitstabile, prozesssichere Sensorlösung für Temperaturbereiche bis weit über 1.000°C.
Hotset GmbH
58511 Lüdenscheid
Deutschland








