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Fakuma 2026: Technologien fördern – Zukunft gestalten – Menschen verbinden
Fünf ereignisreiche Messetage voller technologischer Innovationen, intensiver Fachgespräche, feierlicher Auszeichnungen und besonderer Begegnungen liegen hinter der internationalen Kunststoffbranche. Die 30. Fakuma, internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, war vom 12. bis 16. Oktober 2026 ein lebendiges, innovationsstarkes Branchentreffen in Friedrichshafen und ein voller Erfolg.
Die Jubiläums-Fakuma ist mit großem Erfolg und begeisterter Stimmung zu Ende gegangen. Über fünf Tage präsentierten 1.547 Aussteller auf dem vollbesetzten Friedrichshafener Messegelände den angereisten 36.278 Fachbesuchern Neuheiten und Weiterentwicklungen der Kunststoffverarbeitung. Außerdem war die Messewoche mit einem beachtlichen Rahmenprogramm gefüllt. Der letzte Messetag setzte als „Karriere-Freitag“ mit der Kampagne zur Nachwuchsförderung einen abschließenden Höhepunkt und ein starkes Signal für die Zukunft der Kunststoffindustrie. Mit Guided Tours und exklusiven Einblicken in Technologien und Herstellungsprozesse haben teilnehmende Unternehmen jungen Menschen Themen der Kunststoffbranche und Möglichkeiten für die Zukunft nähergebracht. „Die Resonanz auf allen Seiten war überwältigend“, betont Annemarie Schur, Projektleiterin der Fakuma beim Messeveranstalter P. E. Schall. „Der Karriere-Freitag war ein großartiges Finale. Viele junge Gäste haben hochinteressiert an den unterschiedlichen Aktionen teilgenommen. Unser Dank gilt allen Unternehmen, die mit ihrer Unterstützung Wege in die Zukunft aufgezeigt haben.“
Auszeichnung für Wegbegleiter der ersten Stunde – Erste Paul-Eberhard-Schall-Medaille
Bettina Schall, Geschäftsführerin des Messeunternehmens Schall, überreichte 12 Unternehmen, die schon bei der ersten Fakuma 1981 dabei waren und noch heute zu den aktuellen Ausstellern gehören, eine persönliche Auszeichnung. Diese Ehrung gebührte Arburg, Engel Austria, Getecha, Technotrans Solutions, Hasco Hasenclever, Ihne & Tesch, Kistler Instrumente, Werner Koch Maschinentechnik, Mold Masters Europa, Schuma Maschinenbau, Single Group sowie Wittmann Battenfeld. Eine besondere Auszeichnung – die erste Paul-Eberhard-Schall-Medaille – nahm mit großer Freude die heutige Arburg-Geschäftsführerin Juliane Hehl entgegen. Paul-Eberhard Schall und Ihr Vater Eugen Hehl, damaliger Geschäftsführer des weltweit führenden Herstellers von Kunststoff-Spritzgießmaschinen, hatten 1981 gemeinsam die Fakuma ins Leben gerufen. Dank ihrer unternehmerischen und persönlichen Kooperation haben die beiden Persönlichkeiten Technologien gefördert, Zukunft gestaltet und Menschen verbunden. Sie haben Wegmarken gesetzt und eine Branche geformt – sie gründeten eine einmalige Erfolgsgeschichte. Die Vergabe der ersten Paul-Eberhard-Schall-Medaille erfolgte stimmungsvoll im Rahmen der Messeeröffnung. Prof. Dr. Martin Bastian, Vorstandsvorsitzender des „SKZ Das Kunststoffzentrum“ in Würzburg, hob in seiner Laudatio hervor: „Die Erfolgsgeschichte der Fakuma wurde nicht in einem Strategiepapier geboren. Sie entstand durch Unternehmergeist, durch Vertrauen, durch Handschlagqualität, durch Menschen, die bereit waren, Verantwortung zu übernehmen. Und deshalb ist es nur folgerichtig, dass die erste Paul-Eberhard-Schall-Medaille an jenes Unternehmen geht, das von Anfang an zu den engsten Wegbegleitern dieser Messe gehörte.“
Feuerwerk an Innovationen beim ersten Fakuma Innovation Award
Auf ein riesiges Interesse stieß der erste Fakuma Innovation Award, den der Messeveranstalter P. E. Schall zusammen mit dem Medienpartner K ZEITUNG aus Anlass der Jubiläums-Fakuma ausgelobt hatte. Ziel war es, technologische Exzellenz, Innovationskraft und Teamleistung innerhalb der kunststoffverarbeitenden Branche zu würdigen und auf einer wertschätzenden Plattform zu präsentieren. Eine Fachjury hatte eine überwältigende Anzahl an Bewerbungen zu bearbeiten und durften schließlich die Gewinner küren. So geriet die Preisverleihung dieses Innovationswettbewerbs am Nachmittag des ersten Messetages zu einem eindrucksvollen Feuerwerk an Innovationen: Insgesamt 18 Unternehmen wurden jeweils auf den Plätzen 3, 2 und 1 in den sechs Themenkategorien Spritzguss, Extrusion, Recycling, Werkzeug- und Formenbau / Thermoformen, Compounding und Werkstoffe sowie Peripherie gefeiert.
Starke Start-up-Community besonders im Bereich Biokunststoff
Über alle Messetage haben 18 junge Unternehmen – so viele wie noch nie! – in der Start-up-Area neue Lösungen und Ideen für die Kunststoffbranche gezeigt. Stark vertreten waren Biomaterialien beispielsweise für Verpackungen, Haushaltswaren oder Medizinprodukte. Biokunststoffe aus natürlichen und erneuerbaren Ressourcen wie etwa Algen, Mais oder Kartoffelstärke sind abbaubar sowie recyclingfähig und helfen dabei, Kunststoffabfälle in der Umwelt zu vermeiden. Da Materialperformance und Qualität und somit die breite Einsatzfähigkeit steigt, wird künftig mit den Lösungen der jungen Unternehmen zu rechnen sein.
Starke Impulse für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen hat auch der diesjährige „Round Table zur Fakuma“ gesetzt. „Die Stärken stärken“ lautete das Motto der Expertenrunde am zweiten Messetag, bei der Eva Söhnlein, Geschäftsführerin der Geiger Gruppe, Dr. Johannes Kilian, Vice President Process and Application Technology bei Engel Austria, Günther Klammer, CTO bei der Next Generation Holding, sowie Michael Weigelt, Geschäftsführer TecPart – Verband Technische Kunststoff-Produkte, Handlungsfelder diskutierten. Last but not least konnten alle Besucher bei den täglichen Fachvorträgen im Rahmen des Forums Wissenstransfer, Know-how-Austausch und Networking nutzen.
„Wir sind dankbar und froh, dass wir diese Jubiläumsmesse mit allen Beteiligten feiern durften“, fasst Bettina Schall die Fakuma 2026 zusammen. „Es war ein wunderbares Branchenfest mit wertvollen Fachgesprächen und vielen schönen Begegnungen. Auf die neue Tagesfolge mit der Messedauer von Montag bis Freitag gab es positive Resonanz. Und der gewohnte und geschätzte Spirit der Fakuma war auch in diesem Jahr allseits zu spüren: thematische Relevanz, pragmatische Ausrichtung, Lösungsorientiertheit sowie der Austausch stets auf Augenhöhe. Diesen Weg gehen wir weiter, indem wir Technologien fördern, Zukunft gestalten und Menschen verbinden. So freuen wir uns auf das Wiedersehen bei der 31. Fakuma vom 11. bis 15. Oktober 2027.“
P. E. Schall GmbH & Co. KG
72636 Frickenhausen
Deutschland








