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Nachhaltigkeit beim Bau und Betrieb von Krankenhäusern nach VDI-Richtlinie

Praxisbeispiele zum Einsatz von Monitoring-Systemen

(Foto: ©ipopba - stock.adobe.com)
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Synergien und effizientere Prozesse helfen Ressourcen sinnvoll einzusetzen und Kosten zu sparen. (Foto: Briem)
Synergien und effizientere Prozesse helfen Ressourcen sinnvoll einzusetzen und Kosten zu sparen. (Foto: Briem)
Synergien und effizientere Prozesse helfen Ressourcen sinnvoll einzusetzen und Kosten zu sparen. (Foto: Briem)
Synergien und effizientere Prozesse helfen Ressourcen sinnvoll einzusetzen und Kosten zu sparen. (Foto: Briem)

Beim Bau und Betrieb von Krankenhäusern spielt das Thema Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle. Die Richtlinie VDI 5800 Blatt 1 gibt einen guten Überblick und umfasst den ganzen Lebenszyklus von der Planung, dem Neu- und Umbau über die Nutzung und Instandhaltung bis zur Entsorgung. Ziel der Richtlinie ist es, Reibungsverluste und unnötige Kosten zu vermeiden und die begrenzten Ressourcen von Personen und Sachmitteln bestmöglich einzusetzen.

Die BRIEM Steuerungstechnik GmbH ist Anbieter von Monitoring-Systemen für Reinräume, Labore und andere qualitätsrelevante Bereiche, z.B. Lagerräume. Das BRIEM-Monitoring-System konnte bereits bundesweit vielfach in Krankenhäusern implementiert werden. Ein Monitoring-System in Krankenhäusern wird hauptsächlich in GxP-relevanten Bereichen wie Apotheken, der Nuklearmedizin oder in Zentrallaboren eingesetzt, um Raumparameter wie Druck, Temperatur (in Räumen, Kühlschränken, Gefrierschränken oder Transportboxen), Luftfeuchte oder Partikelkonzentrationen manipulationssicher aufzuzeichnen.

Aber wie kann ein Monitoring-System den Betreiber dabei unterstützen die Inhalte der VDI-Richtlinie umzusetzen, Synergien sinnvoll zu nutzen und dadurch Arbeitsabläufe und Prozesse effizienter zu gestalten?

Der erste wichtige Ansatzpunkt ist „Reibungsverluste und unnötige Kosten zu vermeiden“. Durch den Einsatz von intelligenten Schnittstellen kann das Monitoring-System sehr gut in bestehende Systeme wie RLT (Raumlufttechnik) oder GLT (Gebäudeleittechnik) eingebunden werden. Standardisierte Schnittstellen wie Modbus, Profinet oder Bacnet ermöglichen die effektive, sichere und kostenoptimierte Übergabe der Messwerte bereits vorhandener Systeme an das Monitoring-System.

Ist eine direkte Schnittstelle zwischen den Systemen nicht möglich oder nicht wirtschaftlich umsetzbar, können die Daten relevanter Sensoren z.B. durch den Einsatz von Optokopplern mehreren Systemen zur Verfügung gestellt werden.

Auch das Thema eines zentralen Alarmmanagements spielt eine Rolle. Jeweils eigenständige Alarmierungs- und Mitteilungssysteme von GLT, RLT und Monitoring sind nicht im Sinne der VDI-Richtlinie. Durch eine gut geplante Anbindung der Systeme können unnötige Mehrfachmeldungen vermieden und die GXP-konforme Ausführung des Monitoring-Systems bewahrt werden.

Der zweite Berührungspunkt zwischen Monitoring-System und der VDI-Richtlinie ist der Anspruch „die begrenzten Ressourcen von Personen und Sachmitteln bestmöglich einzusetzen“. Zum Beispiel die Ressource Partikelzähler: diese in der Anschaffung und im Betrieb recht kostenintensive Ressource kann z.B. als mobile Variante durch Einbindung über WiFi oder einem intelligenten Plug-In-Mechanismus an unterschiedlichen Messstellen verwendet (sowie jeder dieser Messstellen zugeordnet) werden. So können während des Betriebs über den gesamten Lebenszyklus hinweg Kosten eingespart werden.

Die wichtigste Ressource ist der Mensch. Gerade im Krankenhausbetrieb ist gut zu erkennen, wie kostbar diese ist und kein Gerät oder System sollte mehr Zeit der zuständigen Personen in Anspruch nehmen als unbedingt notwendig. Automatische und frei konfigurierbare Reporte, sowie die intuitive Bedienbarkeit sind wichtige Features der Briem Monitoring-Software. Das System lässt durch umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten ideal in den jeweiligen Arbeitsalltag integrieren und reduziert den Zeitaufwand für Analysen, Quittierungen oder Bewertungen. Auch gilt es die Anzahl der Alarme möglichst niedrig zu halten und dadurch den Aufwand präventiv zu minimieren. So können z.B. unterschiedliche Profile wie Nachtabsenkung, Reinigungsbetrieb oder wechselnde Raumnutzungen in der Software abgebildet und je nach Profil unterschiedliche Alarmparameter aktiviert werden.

Müssen Abweichungen (Alarme im Monitoring-System) auch auf anderen Plattformen wie z.B. Dokumentenmanagement- oder Chargenprotokollsystemen dokumentiert bzw. bearbeitet werden, bietet das BRIEM-Monitoring-System die Möglichkeit einer kundenspezifischen Anbindung der Systeme, so dass z.B. die Alarmquittierung direkt im Dokumentenmanagementsystem erfolgt und doppelte Arbeitsschritte vermieden werden.

Neue Technologien bieten weitere Möglichkeiten Prozesse effektiv umzusetzen, z.B. smarte Authentifikationssysteme in Form eines Armbandes, mit dem sich der Nutzer an allen Systemen schnell und unkompliziert authentifizieren kann.
RFID-Tags können so eingesetzt werden, dass ein Smartphone oder Tablet als flexible Messwertanzeige dient und damit perfekt in den Prozess aus Information und Alarmierung integriert wird.

Diese Beispiele aus der Praxis zeigen, wie ein Monitoring-System helfen kann, die VDI 5800 Blatt 1-Richtlinie beim Bau und Betrieb von Krankenhäusern umzusetzen und wertvolle Ressourcen nachhaltig einzusetzen.


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